Presse-Mitteilungen aus Cloppenburg

22. November 2015

Spendenzentrum steht vor der Gründung

Caritas, Diakonie und Stadt arbeiten an Umsetzung! Eigentümer bereit zu Nutzungsvertrag über alte Kaufhalle


Auf 500 Quadratmetern sollen Möbel und Hausrat für die Erstausstattung von Flüchtlingsfamilien gesammelt und sortiert werden. Die Versorgung einheimischer Menschen in Not bleibt davon unberührt.

Cloppenburg (kre). Die angekündigte Spenden-Sammelzentrale in Cloppenburg kommt offenbar allmählich in Gang. Caritas, Diakonie und Stadt haben das Angebot des Kaufmanns Werner Busse aufgegriffen, die leer stehenden Räume der ehemaligen Kaufhalle (hinter C&A) zum Sortieren und Lagern von Möbeln und Hausrat zu nutzen. Jetzt fehlt nur noch ein offizieller Nutzungsvertrag.

In der nächsten Woche wollen sich die Partner über die Einzelheiten verständigen. Das bestätigte Diakonie-Geschäftsführer Hans-Jürgen Hoffmann gestern. Klar sei jetzt bereits, dass für den Betrieb auf 500 Quadratmetern „zwingend“ ehrenamtliche Unterstützer benötigt würden. Die Arbeit in der neuen Einrichtung soll eine 450,- Euro-Kraft ordnen, die ein Sponsor bezahlen will. Das hatte der Kaufmann Heinz Jürgen Grimme vor zwei Wochen während einer Debatte um die Flüchtlingshilfe im Rathaus berichtet. Grimme hatte den Kontakt mit dem Gebäudeeigentümer hergestellt und dessen Einverständnis eingeholt.

Jetzt arbeitet die so genannte Steuerungsgruppe „Wir helfen helfen“ an der Umsetzung. In dem Kreis haben sich die Wohlfahrtsverbände, die ehrenamtlichen Organisationen Cloppenburgs und die Stadt zusammengeschlossen, um ihre Flüchtlingshilfe abzustimmen und ehrenamtliche Helfer zu vermitteln.

Hoffmann hält das neue Angebot für richtig und wichtig. Die Verbände hätten in ihren Möbellagern nicht genug Raum für die anstehenden Aufgaben und die benötigten Mengen an Hausrat. Kleider sollen jedoch weiter in den eigenen Räumen gesammelt werden, „Sonst müssten wir noch einmal 500 Quadratmeter einrichten“, erklärte der Diakonie-Geschäftsführer.

Die Hilfe der Wohlfahrtsverbände für einheimische Menschen wird nach den Worten Hoffmanns nicht unter der Flüchtlingshilfe leiden. Die Diakonie unterscheidet bei Spenden bewusst nicht zwischen Flüchtlingen und Einheimischen. „Wir können nicht ein Paar Schuhe für Flüchtlinge reservieren, wenn das Paar einer Frau oder einem Mann aus Cloppenburg passt“, erklärte er. Das würde sonst Neid fördern.


FAKTEN
Wer Fragen zur Flüchtlingshilfe hat oder selbst aktiv werden will, wendet sich an:


  • Norbert Schilmöller (Stadt Cloppenburg) - Telefon 04471 -1 85337

  • Jutta Klaus (Ehrenamtsagentur) -Telefon 04471- 8504532

  • Hans-Jürgen Hoffmann (Diakonisches Werk) - Telefon 04471-184170

  • Simone Elschen (Gemeindecaritas) —Telefon 04471- 9130576

  • Thomas Gehlenborg (Katholische Pfarrgemeinde St. Andreas)
    Telefon 04471- 7014922

  • Dr. Aloys Klaus (Bürgerstiftung) -Telefon 04471- 8504532


  • Um die finanzielle Hilfe zu bündeln, hat die Steuerungsgruppe
    „Wir helfen helfen“ ein gemeinsames Konto eingerichtet:
    Volksbank Cloppenburg ( DE 57 280 615010009999603)
    Stichwort: „Flüchtlingshilfe „Cloppenburg


    BILD:
    In diesem Gebäude soll die Spenden-Zentrale eingerichtet werden.
    Der Vertrag sollte nächste Woche vorliegen.

    FOTO: Kreke

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    Weitere Informationen unter:

    Alexander Rolfes
    info@buergerstiftung-clp.de

     

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